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Hüttenfreizeit Berwang, Tirol (Ferienprogramm)

19.-21.08.2015

Ungefähr 20 aufgeregte Teilnehmer wurden im Rahmen des Oberottmarshauser Ferienprogramms von den Betreuern und einigen Eltern am Mittwoch in die Berge gefahren. Auf dem Weg wurde noch schnell bei der Käsealm eine Brotzeit eingekauft, dann ging die Fahrt weiter. Nach Ankunft auf der Hütte fand jeder ein Bett, das erst bezogen werden musste. Natürlich wurde das ganze Haus erst einmal erkundet, dann stärkten wir uns mit Käse, Brot und Gemüseschnitzen, um nachmittags – leider bei Regen – die Ruine Ehrenberg zu besichtigen. Dort konnten wir auf Spuren des Ritters Rüdiger das Leben auf einer Burg nacherleben. Zusammen lösten wir das Burgrätsel und lernten dadurch den mittelalterlichen Jubelruf „Tandaradei“. Mit lautem Tandaradei wurden sämtliche Kinder zu Burgfräulein oder Ritter geschlagen und durften Urkunden mit nach Hause nehmen.

Am nächsten Tag war das Wetter zumindest trocken, so konnten wir zum Bergrollerfahren aufbrechen. Das bedeutete zuerst ca. 1,5 Std. zur Hochalm hochzulaufen, denn dort war der Abfahrtspunkt der Rollerabfahrt. Unter mehr oder weniger Gejammer, dass der Weg sooo steil sei, kamen doch alle oben an. Nach einer Brotzeit konnten wir die Roller in Empfang nehmen, setzten unsere Helme auf und flitzten - schneller oder langsamer, jeder in seinem Tempo – den Berg wieder hinab. Anfangs ging’s ziemlich steil bis ins Dorf zurück, anschließend eher gemächlich an einem Bach entlang. Da wir in drei verschiedenen Gruppen fuhren – schnell, mittel, langsam – kam wirklich jeder auf seine Kosten. Mit einer Gondelbahn ging’s zurück zum Ausgangspunkt, zu Fuß dann wieder ins Tal.

Nach diesem Ausflug konnten wir uns dank fleißiger Mütter ausgiebig mit Kuchen stärken. Nach einer kurzen Ruhepause spielten einige auf dem Spielplatz oder überlegten für ihre Auftritte beim Hüttenabend. Jedes Zimmer bereitete einen Sketch, Witze oder ein Lied vor, das es dem Publikum vortrug. Anschließend sollten zwar alle schlafen, doch was alles noch geratscht und gekichert wurde und wann die Handys endlich ausgemacht wurden, das bleibt das Geheimnis der Hütte.

Am dritten Tag hieß es dann schon wieder aufräumen und putzen. Einige Jungs entpuppten sich zu wahren Kloputzfans und auch die Mädels saugten akribisch ihre Zimmer. Auf dem Programm standen noch eine Dorf-Rallye durch Berwang, das wir jetzt bis in den letzten Winkel kennen und der Besuch der spektakulären Hängebrücke bei Reutte. Selbst die Mutigsten zögerten kurz bei den ersten schwankenden Schritten, aber alle wagten sich auf die Brücke!

Bei der Verabschiedung auf dem Feuerwehrplatz war nach diesen ereignisreichen Tagen der meistgehörte Satz: „Darf ich nächstes Jahr auch wieder mit auf die Hütte?“

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